Seelenwagen

Ein Gleichnis des griechischen Philosophen Platon aus der Antike, entstanden  ca. 350 Jahre vor Christus, beschreibt die menschliche Seele als eine dreiteilige Einheit, bestehend aus einem Gespannlenker und seinen beiden Wagenpferden, die er geschickt zu führen hat.
„Die Seele ist unsterblich und stammt aus dem unsterblichen, d.h. göttlichen Bereich. Platon vergleicht sie mit einem Pferdegespann, dessen Wagenlenker der λόγος ist. Er führt zwei Pferde: ein edles, gehorsames und ein wildes, leidenschaftliches …Indem die Seele nun vom Eindruck der Schönheit warm durchströmt wird, schmilzt die Verhärtung um die Keime der verlorenen Flügelfedern, und die Federn beginnen wieder zu wachsen. Nach drei philosophisch geführten Leben sind die Flügel wieder so stark, dass die Seele in den himmlischen Bereich zurückkehren kann.“
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Seelenwagen
Die Seele desjenigen, der zu Lebzeiten durch philosophische Übungen seine Persönlichkeit reifen ließ, erfährt nach seinem Tode den Aufstieg in den Himmel, und erreicht das obere Himmelsloch.
DORT ERBLICKT DIE SEELE DAS REINE SCHÖNE.
Zurück auf der Erde im nächsten Leben wird diese Seele durch den Anblick von Schönem an die überstrahlende Urform des himmlischen SCHÖNEN erinnert, die sie im Himmel erblickte. Für mich ist der SEELENWAGEN eine Erklärung für die Bedeutsamkeit des Schönen.

Wahre Gerechtigkeit betrifft das Innere und zeigt sich in äusseren Handlungen.

Slogan-seelenwagen

 

 

 

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